Ausbau der kinderpsychiatrischen Versorgungsstrukturen

Diagnosen ist stetig ansteigend. Daraus ergibt sich, dass auch der Bedarf an Einrichtungen für Kinder- und Jugendpsychiatrie im Steigen begriffen ist.

Besonders im niedergelassenen Bereich gibt es Handlungsbedarf. Ziel soll eine ausreichend regionale Versorgung sein, die jedes Kind unter Rücksichtnahme auf die individuelle Behandlung erreicht. Es ist unbedingt erforderlich, dass es im niedergelassenen Bereich auch außerhalb der Schulzeiten ein entsprechendes Versorgungsangebot  gibt, denn nur so können die Kinder und Jugendlichen nach der Schule zur psychiatrischen Behandlung, ohne Fehlzeiten in der Schule zu verursachen.
Der ambulante Bereich in der Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie der niederschwellige Zugang müssen erleichtert und ausgebaut werden. Kinder und Jugendliche sind die Erwachsenen von morgen. Es ist unumstritten, dass gerade in diesem sensiblen Bereich die beste Versorgung für die schwächsten Mitglieder in unserer Gesellschaft gewährleistet werden muss.

Für die Patienten bedeutet das, dass zukünftig behandlungsbedürftige Kinder und Jugendliche rascher einen notwendigen und bestmöglichen Versorgungsplatz in Anspruch nehmen können. Die derzeitige Situation des Negierens dieses Missstands aus ausschließlich finanziellen Motiven ist einer Weltstadt wie Wien absolut unwürdig.